GLITCH - ÄSTHETIK DES DIGITALEN FEHLERS
There are no mistakes, just happy accidents.
Bob Ross
Mit dem Siegeszug der digitalen Medien öffneten sich neue Wege in der Kunst. Mittels eigener Programme und Hardware konnten innovative neue Werke generiert und über das Internet einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Das digitale Zeitalter brachte aber auch einen Haufen Probleme mit sich: Fehler in der Programmierung, korrupte Daten oder schlicht Gebrechen im System erzeugten eine Vielzahl unvorhergesehener Spannungsspitzen, abstrakter Muster und Fraktale. Viele sahen darin ein Ärgernis. Doch gerade in der Kunst, wo über Generationen hinweg mit Konzepten wie Zufall und Abstraktion gearbeitet wurde, erkannte man den nächsten großen Schritt: Glitch art.
2019 produzierte ich zusammen mit dem Wiener Radia Kollektiv eine Sendung zum Thema "Glitch" die sich mit den Ursprüngen des Wortes, der Entwicklung des Konzepts und ihren Möglichkeiten in der Kunst befasste. Zu hören sind auch Hörbeispiele von Lale Rodgarkia-Dara und meinem Musikprojekt Wolfwetz, (Für nähere Informationen Titel anklicken!)
#FEEDBACK

2019 wurde auf 4chan dazu aufgerufen Fotos zu posten, die folgenden Kriterien entsprechen sollten: "disquieting images that just feel 'off'" Am 18. Mai reichte ein anonymer User das Foto eines unwirtlichen gelben Korridors ein, das bereits seit mindestens 2011 im Netz kursierte. Dieses wurde am darauffolgenden Tag von einem anonymen User um den Namen Backrooms und folgende Creepypasta ergänzt: If you're not careful and you noclip out of reality in the wrong areas, you'll end up in the Backrooms, where it's nothing but the stink of old moist carpet, the madness of mono-yellow, the endless background noise of fluorescent lights at maximum hum-buzz, and approximately six hundred million square miles of randomly segmented empty rooms to be trapped in God save you if you hear something wandering around nearby, because it sure as hell has heard you. Von da an ging eine Welle der Inspiration durch's Netz. Fans bauten weiter auf dem Mythos auf, kreierten ihre eigenen Bilder, Geschichten, Spiele und Filme. Diverse Internethorror-Channels berichteten über das Phänomen und auch wir vom Kollektiv-Magazin stellten die Backrooms im August 2021 in unserem Artikel Dark Oddities # 13 vor und kamen sogar auf das zugrundeliegende Konzept der Liminal Spaces zu sprechen. Den wirklichen Durchbruch schafften die Backrooms aber am 1. Februar 2022, als der damals 16-jährige Filmemacher und VFX-Artist Kane Parsons aka Kane Pixels das Erste einer ganzen Reihe von Analog Horror-Videos veröffentlichte: "The Backrooms (Found Footage)". Das raffiniert gemachte Nischenprojekt avancierte rasch zur viralen Sensation. Innerhalb eines Monats wurde es 13 Millionen mal angeklickt. Und die Massen hungerten nach mehr!

In diesem exklusiven Interview trifft Kafeela Adegbite auf Vada Prosquill, die dynamische Gründerin von "Leaders in Heels", um tiefe Einblicke in die Herausforderungen und Triumphe von Frauen in Führungspositionen zu gewinnen. Vada teilt ihre Inspiration hinter der Gründung dieser bahnbrechenden Initiative und diskutiert, wie "Leaders in Heels" Frauen dabei unterstützt, Barrieren in der Geschäftswelt zu überwinden und ihre Träume zu verwirklichen. Erfahren Sie mehr über die Erfolgsgeschichten, die "Leaders in Heels" hervorgebracht hat, und die Pläne für die Zukunft dieser mächtigen Bewegung.



