GEODETEKTIVE - WIE MAN ORTE AUF FOTOS FINDET



Folgende Problemstellung: Man findet ein Foto von einem Ort der interessant aussieht und denkt sich: "Da möchte ich gerne einmal hin!" Wo das Foto geknipst worden ist, steht allerdings nicht drauf, auch wird man nicht fündig, wenn man das Ganze einscannt und durch die Google-Bildersuche schickt. Was tun? Nun, man ist nicht alleine mit diesem Problem! Sowohl in der Kriminalistik als auch in der Filmindustrie kennt man die Schwierigkeit einen Ort nur anhand eines Bildes ausfindig zu machen. Deshalb haben sich Spezialisten daran gemacht Methoden zu entwickeln die das Aufspüren erheblich vereinfachen. Aber was bringt das uns Normalsterblichen?


Auch dafür gibt es eine Lösung: Der britische Youtuber GeoWizard ist ein passionierter Reisender und Geografie-Enthusiast der sich seit einigen Jahren auch als sogenannter "Geo Detective" versucht. In seinen Videos zeigt er genau wie man anhand bestimmter Hinweise, mit etwas Recherche und ausgeklügelten Techniken an sein Ziel kommt. Ganz ohne teure Software und so, dass man es mit etwas Übung selbst machen kann...






Wer sich selbst in der Rolle eines Geodetektivs üben möchte, kann das mithilfe des webbasierten Geographie-Spiels GeoGuessr des schwedischen IT-Beraters Anton Wallén. Man bekommt ein zufälliges Panorama in Google Street View angezeigt und muss anhand der vorliegenden Hinweise erraten wo auf der Welt man sich befindet. GeoGuessr kam 2013 auf den Markt und hatte bereits in der ersten Woche 200.000 - 300.000 tägliche Aufrufe. Bis 2019 war das Spiel größtenteils kostenlos, mittlerweile benötigt man für die meisten Features eine Pro-Mitgliedschaft, die aber immer noch relativ günstig ist.


geoguessr.com



#FEEDBACK

von Peter.W. 29. Mai 2026
2019 wurde auf 4chan dazu aufgerufen Fotos zu posten, die folgenden Kriterien entsprechen sollten: "disquieting images that just feel 'off'" Am 18. Mai reichte ein anonymer User das Foto eines unwirtlichen gelben Korridors ein, das bereits seit mindestens 2011 im Netz kursierte. Dieses wurde am darauffolgenden Tag von einem anonymen User um den Namen Backrooms und folgende Creepypasta ergänzt: If you're not careful and you noclip out of reality in the wrong areas, you'll end up in the Backrooms, where it's nothing but the stink of old moist carpet, the madness of mono-yellow, the endless background noise of fluorescent lights at maximum hum-buzz, and approximately six hundred million square miles of randomly segmented empty rooms to be trapped in God save you if you hear something wandering around nearby, because it sure as hell has heard you. Von da an ging eine Welle der Inspiration durch's Netz. Fans bauten weiter auf dem Mythos auf, kreierten ihre eigenen Bilder, Geschichten, Spiele und Filme. Diverse Internethorror-Channels berichteten über das Phänomen und auch wir vom Kollektiv-Magazin stellten die Backrooms im August 2021 in unserem Artikel Dark Oddities # 13 vor und kamen sogar auf das zugrundeliegende Konzept der Liminal Spaces zu sprechen. Den wirklichen Durchbruch schafften die Backrooms aber am 1. Februar 2022, als der damals 16-jährige Filmemacher und VFX-Artist Kane Parsons aka Kane Pixels das Erste einer ganzen Reihe von Analog Horror-Videos veröffentlichte: "The Backrooms (Found Footage)". Das raffiniert gemachte Nischenprojekt avancierte rasch zur viralen Sensation. Innerhalb eines Monats wurde es 13 Millionen mal angeklickt. Und die Massen hungerten nach mehr!
von Manuel Waldner 19. April 2026
In diesem exklusiven Interview trifft Kafeela Adegbite auf Vada Prosquill, die dynamische Gründerin von "Leaders in Heels", um tiefe Einblicke in die Herausforderungen und Triumphe von Frauen in Führungspositionen zu gewinnen. Vada teilt ihre Inspiration hinter der Gründung dieser bahnbrechenden Initiative und diskutiert, wie "Leaders in Heels" Frauen dabei unterstützt, Barrieren in der Geschäftswelt zu überwinden und ihre Träume zu verwirklichen. Erfahren Sie mehr über die Erfolgsgeschichten, die "Leaders in Heels" hervorgebracht hat, und die Pläne für die Zukunft dieser mächtigen Bewegung.
von Manuel Waldner 19. April 2026
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