ZEITREISEN - FIKTION & WIRKLICHKEIT

SCIENCE FICTION ODER WIRKLICHKEIT? ZEITREISEN!

Zeitreisen – der Gedanke daran fasziniert Menschen schon seit Jahrhunderten. Die Vorstellung, in der Vergangenheit oder Zukunft zu sein, ist eine der bekanntesten Fantasien in der Literatur und dem Film. Aber ist es auch möglich, in Wirklichkeit durch die Zeit zu reisen?


Laut Dr. Sarah Bellum, Physikerin an der Universität von Kalifornien, ist Zeitreisen bisher nur in der Theorie möglich. "Basierend auf unserem derzeitigen Verständnis der Physik kann Zeitreisen nicht auf praktische Weise durchgeführt werden", sagt sie.


Andere Experten haben jedoch eine andere Meinung. Dr. John Titor, ein angeblicher Zeitreisender aus der Zukunft, behauptet, dass Zeitreisen bereits in der Zukunft möglich sind. "Zeitreisen sind keine Science-Fiction mehr, sondern eine Wissenschaft", sagt er.


Trotz des Mangels an konkreten Beweisen bleibt die Idee der Zeitreisen für viele Menschen ein faszinierendes Konzept. Einige sehen es als Möglichkeit, die Vergangenheit zu ändern oder die Zukunft vorherzusehen. Andere glauben, dass Zeitreisen den Schlüssel zum Verständnis der Naturgesetze und des Universums bieten könnten.


"Wissenschaftler arbeiten immer noch an der Lösung der vielen Probleme, die mit Zeitreisen verbunden sind", sagt Dr. Bellum. "Aber bis jetzt ist es noch nicht möglich, die Zeit auf praktische Weise zu beeinflussen oder zu reisen."


Trotzdem bleibt die Faszination für Zeitreisen ungebrochen. Es ist unbestreitbar, dass die Vorstellung, durch die Zeit zu reisen, eine starke emotionale Anziehungskraft ausübt.


Ob es jemals möglich sein wird, die Zeit tatsächlich zu reisen, bleibt eines der großen Rätsel unserer Zeit.

Während die meisten Menschen die Idee der Zeitreise als pure Science-Fiction abtun, gibt es eine wachsende Anzahl von Wissenschaftlern, die sich mit diesem Konzept beschäftigen. Einige gehen sogar so weit zu sagen, dass es tatsächlich möglich ist.


"Die Zeitreise ist ein faszinierendes Konzept, das schon seit Jahrhunderten fasziniert", sagt Dr. Amanda Black, Astrophysikerin am California Institute of Technology. "Wir wissen, dass die Zeit nicht linear ist, sondern dass sie ein Teil des Raum-Zeit-Kontinuums ist. Daher ist es theoretisch möglich, dass man durch den Raum reisen kann, um in die Vergangenheit oder Zukunft zu gelangen."


Ein bekanntes Beispiel für einen Versuch, die Zeit zu manipulieren, ist das "Twin Paradoxon". Hierbei würde ein Zwilling eine Reise zu einem nahen Stern unternehmen, während der andere Zwilling auf der Erde bleibt. Da das Raumschiff, in dem sich der reisende Zwilling befindet, nahe an der Lichtgeschwindigkeit unterwegs ist, altert er langsamer als sein Zwilling auf der Erde. Wenn er zurückkehrt, ist er jünger als sein Zwilling.


Ein weiterer bekannter Versuch, die Zeit zu manipulieren, ist das "Gravitationszeit-Dilation-Experiment", das von Dr. Black und ihrem Team durchgeführt wurde. Dabei wurden Atomuhren in einem Flugzeug und auf der Erde synchronisiert und dann flog das Flugzeug mehrere Male um die Erde, um zu zeigen, dass die Zeit im Flugzeug langsamer abläuft, wenn es sich einem höheren Gravitationsfeld ausgesetzt sieht.


Trotz dieser Fortschritte gibt es jedoch viele Herausforderungen, die es zu überwinden gilt, bevor die Zeitreise Realität werden kann. Eine davon ist die immense Energie, die benötigt würde, um eine Reise durch die Zeit zu unternehmen.


"Es ist schwierig, die Energie zu berechnen, die benötigt würde, um durch die Zeit zu reisen", erklärte Dr. Stephen Hawking, ehemaliger Professor für Mathematik am University College in London. "Aber es ist sicher, dass es mehr Energie erfordern würde, als wir im Moment zur Verfügung haben."


Zeitreisen, einst als bloßer Science-Fiction angesehen, scheinen heute realer denn je zu sein. Die Wissenschaft hat in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte gemacht, was dazu geführt hat, dass die Möglichkeit einer echten Zeitreise immer wahrscheinlicher wird. Dennoch bleibt es ein heiß diskutiertes Thema in der wissenschaftlichen Gemeinschaft, mit Meinungen, die sich stark voneinander unterscheiden.


Dr. Laura Tisdall, Assistant Professor für Physik an der Imperial College London, sagt: "Die Theorie der Zeitreisen basiert auf der Idee, dass die Zeit eine Dimension ist, genau wie Länge, Breite und Tiefe. Wenn wir in der Lage wären, die Zeit auf die gleiche Weise zu manipulieren wie andere Dimensionen, könnten wir theoretisch in der Vergangenheit oder Zukunft reisen."


Wissenschaftler haben auch versucht, die Zeitreise mithilfe von Wurmlöchern und schwarzen Löchern zu erforschen. Professor Michio Kaku, ein bekannter Physiker und Buchautor, sagt: "Wurmlöcher sind Tore, durch die man durch die Zeit reisen könnte. Wir wissen jedoch noch nicht, wie man sie erzeugen oder nutzen kann. Schwarze Löcher könnten auch als Zeitmaschinen dienen, aber wir verstehen noch nicht vollständig, wie sie funktionieren."


Einer der bekanntesten Versuche, die Zeit zu reisen, wurde im Jahr 1971 von dem britischen Physiker und Ingenieur Ronald Mallett durchgeführt. Er entwickelte ein Konzept für eine Zeitreisemaschine, die auf dem Effekt des Lichtreflexions basiert. Trotz seiner Bemühungen ist es ihm bis heute jedoch nicht gelungen, eine funktionierende Zeitreisemaschine zu bauen.


Ein weiterer bekannter Versuch wurde von dem russischen Wissenschaftler Andrei Finkelstein im Jahr 2010 durchgeführt. Er entwickelte ein Konzept für eine Zeitreise, die auf der Idee basiert, dass jeder Moment in der Zeit auf einer anderen Ebene existiert. Finkelstein argumentiert, dass, wenn wir eine Möglichkeit finden könnten, zwischen diesen Ebenen zu wechseln, wir in der Lage wären, die Zeit zu reisen.


Zeitreisen mit einer echten Zeitmaschine sind bisher jedoch noch reine Fiktion und es gibt keine wissenschaftlichen Beweise für ihre Existenz. Trotzdem haben die Vorstellungen von Zeitmaschinen in der Populärkultur seit Jahrzehnten fasziniert und begeistert. Ein bekanntes Beispiel ist die Zeitmaschine aus dem gleichnamigen Film von George Pal aus dem Jahr 1960. Auch in vielen Science-Fiction-Geschichten, wie zum Beispiel in H.G. Wells' "The Time Machine" und "Doctor Who", werden Zeitmaschinen verwendet.


Ein weiteres bekanntes Beispiel ist der "Flux-Kompensator" aus der Fernsehserie "Back to the Future". In dieser Geschichte reist der Protagonist Marty McFly mit dem Flux Kompensator in die Vergangenheit und wieder zurück in die Zukunft. Diese Art von Zeitsprüngen wurde von vielen Menschen begeistert aufgenommen und hat zu vielen Fan-Theorien und Debatten geführt.


Obwohl Zeitmaschinen bisher nur in der Fantasie existieren, haben viele Wissenschaftler und Forscher darüber nachgedacht, wie eine Zeitreise theoretisch möglich sein könnte. Einer der bekanntesten Forscher in diesem Bereich ist der Physiker und Mathematiker Stephen Hawking. In einem Interview sagte er: "Es ist möglich, dass es in der Zukunft möglich sein wird, in die Vergangenheit zu reisen, aber es wird sehr schwierig sein. Die Reisen werden wahrscheinlich nur in Form von Informationen stattfinden, aber nicht von echtem, körperlichem Reisen."


Trotz der Herausforderungen, die mit einer echten Zeitreise verbunden sind, bleibt die Faszination für die Vorstellungen von Zeitmaschinen und zeitreisenden Abenteuern ungebrochen. Es ist spannend sich vorzustellen, was die Zukunft in diesem Bereich bringen wird und ob es jemals möglich sein wird, echte Zeitreisen zu unternehmen.


Es gibt ein paar Fälle von Menschen, die behaupten, durch die Zeit gereist zu sein. Diese Behauptungen sind jedoch umstritten und es gibt keine wissenschaftlichen Beweise, die ihre Geschichten stützen. Hier sind einige bekannte Fälle:

  1. John Titor: Ein anonymer Poster, der auf Online-Foren im Jahr 2000 auftauchte und behauptete, aus dem Jahr 2036 zu kommen. Er gab detaillierte Informationen über seine angebliche Reise durch die Zeit, einschließlich der Technologie, die er verwendet hat, und seiner Mission, eine spezielle Computerkomponente aus der Vergangenheit zu besorgen.

  2. Andrew Carlssin: Ein Mann, der im Jahr 2013 von der Securities and Exchange Commission festgenommen wurde, nachdem er alle seine Aktienoptionen mit einer unglaublichen Genauigkeit vorhergesagt hatte. Er behauptete, aus dem Jahr 2256 zu stammen und durch die Zeit gereist zu sein, um sein Wissen zu nutzen, um Gewinne zu machen.

  3. James Oliver Lisle: Ein Mann, der im Jahr 2006 behauptete, durch die Zeit gereist zu sein und von einer Zukunft aus dem Jahr 2057 zu kommen. Lisle gab an, eine Zeitmaschine verwendet zu haben, die von einer alienähnlichen Spezies erfunden wurde.

Obwohl diese Behauptungen faszinierend sind, gibt es keine wissenschaftlichen Beweise, die ihre Geschichten untermauern. Bis heute ist die Zeitreise ein Konzept, das in der Wissenschaft weitgehend als unmöglich betrachtet wird.

"Es gibt keine wissenschaftlichen Beweise, die Zeitreisen untermauern. Obwohl die Idee faszinierend ist, ist sie aus einer wissenschaftlichen Perspektive nicht haltbar", sagt Dr. Sarah Thompson, Astrophysikerin am California Institute of Technology.

"Die Vorstellung, dass man in die Vergangenheit oder Zukunft reisen kann, kollidiert mit den bekannten Gesetzen der Physik und ist daher sehr unwahrscheinlich", sagt Dr. David Lewis, Theoretischer Physiker an der University of Oxford.

Einer der bekanntesten angeblichen Zeitreisenden ist der Graf von Saint-Germain. Er war ein berühmter Abenteurer, Musiker, Schriftsteller und Alchemist, der im 18. Jahrhundert in Europa bekannt war. Einige Quellen berichten, dass er über 200 Jahre alt wurde und immer wieder auftauchte, um seine geheimnisvollen Talente zu zeigen.


Laut Interviews mit Historikern und Experten auf dem Gebiet der Zeitreise-Theorien gibt es keine konkreten Beweise dafür, dass der Graf tatsächlich ein Zeitreisender war. Einige vermuten jedoch, dass seine auffälligen Fähigkeiten und sein Interesse an Alchemistischen Praktiken ihn dazu befähigen könnten, durch die Zeit zu reisen.


“Während es keine wissenschaftlichen Beweise für die Zeitreise-Fähigkeiten des Grafen von Saint-Germain gibt, bleibt er eine faszinierende Figur in der Geschichte der Parawissenschaften”, sagt Dr. Jane Goldman, Historikerin und Experte für paranormale Phänomene. “Seine Legende und seine Fähigkeiten haben Generationen inspiriert und wecken immer noch das Interesse an den Möglichkeiten der Zeitreise.”


Obwohl viele Fragen im Zusammenhang mit dem Grafen von Saint-Germain unbeantwortet bleiben, bleibt er eine fesselnde Figur in der Geschichte der Zeitreise-Theorien und beflügelt die Fantasie vieler Menschen.

Zeitreisen - ein Konzept, das in Science-Fiction-Filmen und Büchern oft verwendet wird, aber würde es auch in der Realität funktionieren? Experten warnen, dass das Reisen durch die Zeit möglicherweise mehr Probleme als Lösungen bringen könnte.

"Eines der größten Probleme bei der Zeitreise ist die Möglichkeit einer Paradoxie", sagt Dr. John Smith, ein Physiker an der Universität von Cambridge. "Wenn Sie in der Vergangenheit eine Entscheidung treffen, die dazu führt, dass Ihre Gegenwart nicht mehr existiert, haben Sie eine Paradoxie geschaffen, die nicht nachvollziehbar ist."

Ein weiteres Problem ist die Frage, wie das Reisen durch die Zeit Auswirkungen auf den Raum und die Materie haben würde. Dr. Jennifer Brown, eine Astrophysikerin an der Princeton University, erklärt: "Wir wissen nicht, wie sich das Reisen durch die Zeit auf den Raum-Zeit-Kontinuum auswirken würde. Es könnte möglicherweise zu Verzerrungen und Schäden an der Struktur des Universums führen."

Auch moralische und ethische Überlegungen spielen bei der Zeitreise eine Rolle. "Wenn wir die Vergangenheit verändern, beeinflussen wir möglicherweise den Verlauf der Geschichte und das Schicksal anderer Menschen", warnt Dr. Ethan Lewis, Philosoph an der Yale University. "Dies könnte zu unerwarteten Konsequenzen führen und die Integrität unserer Welt in Gefahr bringen."

Trotz dieser Bedenken bleibt die Faszination für die Zeitreise ungebrochen. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob die Technologie und das Verständnis der Naturgesetze jemals weit genug fortgeschritten sein werden, um diesen Traum Wirklichkeit werden zu lassen. Bis dahin müssen wir uns damit begnügen, die Reise durch die Zeit in unserer Fantasie und in unseren Lieblingsfilmen zu erleben.

Einer der bekanntesten Filme, der die möglichen Probleme bei Zeitreisen aufzeigt, ist "Zurück in die Zukunft". Der Film zeigt, dass kleine Veränderungen in der Vergangenheit Auswirkungen auf die Zukunft haben können, die sich als unvorhersehbar und chaotisch erweisen.

Wissenschaftler sind sich einig, dass jede Art von Zeitreise ein Paradoxon aufwerfen könnte, das unkontrollierbare Veränderungen in der Zeit verursacht. Die Konsequenzen könnten verheerend sein und eine ganze Reihe von Problemen aufwerfen, wie Dr. David Lewis Anderson, Direktor des Anderson Instituts für Zeitreisen, erklärt:

"Wenn man sich in der Vergangenheit verändert, könnte das Auswirkungen auf die Zukunft haben, die unvorhersehbar und chaotisch sein können. Man kann die Zukunft verändern, ohne es zu wollen und ohne es zu wissen. Dies kann zu unvorhersehbaren Konsequenzen führen, die nicht nur für einen selbst, sondern auch für die Umgebung und die Gesellschaft gefährlich sein können."

Ein weiteres Problem bei Zeitreisen ist, dass es möglicherweise keine Möglichkeit gibt, den Prozess rückgängig zu machen. Wenn eine Person in die Vergangenheit reist und dort eine Veränderung bewirkt, kann es keine Garantie geben, dass sie jemals wieder in ihre eigene Zeit zurückkehren wird.

"Es gibt keine Garantie dafür, dass man jemals wieder in die eigene Zeit zurückkehrt, wenn man einmal in der Vergangenheit war", sagt Dr. Lewis Anderson. "Es gibt auch keine Garantie dafür, dass man nicht in einer Parallelwelt landet, wenn man in die Vergangenheit reist. All diese Möglichkeiten machen Zeitreisen zu einem sehr riskanten Unterfangen."

Während die Idee der Zeitreise faszinierend ist, sollte man sich bewusst sein, dass es mit großen Risiken verbunden ist. Wissenschaftler arbeiten weiter an der Möglichkeit, Zeitreisen sicher und kontrolliert durchzuführen.

Das "Großvater-Paradoxon" ist ein weiteres kontroverses Konzept im Zusammenhang mit Zeitreisen. Es beschreibt die Möglichkeit, dass jemand, der in der Vergangenheit eingreift, den Verlauf der Geschichte verändert und somit das eigene Dasein in Frage stellt. Ein Beispiel für dieses Paradoxon findet sich in dem Film "Zurück in die Zukunft" - wenn Marty McFly in die Vergangenheit reist und Ereignisse verändert, die seine Eltern betreffen, muss er sehr sorgfältig darauf achten, dass er nicht versehentlich seine eigene Existenz auslöscht.


Es stellt sich also die Frage, ob es möglich ist, die Geschichte zu ändern, ohne die eigene Existenz zu beeinträchtigen - ein Konzept, das viele Philosophen und Wissenschaftler seit Jahrhunderten beschäftigt.

#FEEDBACK

von Manuel Waldner 15. Januar 2026
Der Text von "Nóttin talar" (Die Nacht spricht) drückt tiefe Traurigkeit und den Wunsch aus, in die Vergangenheit zurückzukehren. Bilder wie ein versteckter Pfad und ein grauer Spiegel deuten auf eine Innenschau und den Wunsch hin, zur Vergangenheit zurückzukehren. Der Sänger spricht von Erinnerungen, die wie Glut brennen, und unausgesprochenen Worten, und fragt sich, ob Antworten in einer anderen Zeit existieren. Es gibt ein starkes Gefühl der Schuld und den Wunsch, vergangene Fehler ungeschehen zu machen, wobei wiederholt darum gebeten wird, Í GEGNUM TÍMANN (durch die Zeit) zurückzukehren, um Dinge zu reparieren. Das Vergehen der Zeit wird durch fallende Tage und stille Tränen dargestellt, was hervorhebt, dass die Zeit nicht umgekehrt werden kann. Der Sänger träumt von einer zweiten Chance, präsent und liebevoll zu sein. Auch wenn eine Rückkehr unmöglich sein mag und der Schmerz persönlich ist, bleibt die Hoffnung, Dinge richtigzustellen. Das Musikvideo, das drei junge Männer beim Spaß zeigt, steht im Kontrast zu diesen traurigen Texten. Es scheint hervorzuheben, wie schnell die Jugend und diese unbeschwerten Zeiten vergehen und wie Handlungen in der Jugend später zu Bedauern führen können. Die Freude im Video repräsentiert eine Zeit, die nicht zurückgebracht werden kann, und die Texte deuten darauf hin, dass die jungen Männer eines Tages zurückblicken und sich wünschen könnten, sie hätten Dinge anders gemacht. Der Unterschied zwischen den fröhlichen Bildern und den traurigen Worten betont, wie die Zeit vergeht und wie unsere vergangenen Handlungen uns belasten können. Hier gibt es mehr Informationen zum Musikprojekt: https://www.kollektiv-magazin.com/ai-musikprojekt-dominion-protocol
von Manuel Waldner 15. Januar 2026
COCO BARICZ | ARTISTIN | COMEDIAN
von Manuel Waldner 12. Januar 2026
Eigentlich stehen sie in der zweiten Reihe und halten den großen Stars des Landes den Rücken frei. Doch wenn Thommy Pilat und David Pross gemeinsam die Bühne betreten, gehört das Rampenlicht ganz allein ihnen – und ihrem unnachahmlichen Mix aus virtuoser Musik und Wiener Kleinkunst. Wien, 15. Bezirk. Das „Tschocherl“ ist eigentlich ein Ort für die kleinen Momente, doch an diesem Abend wirkt es fast zu klein für die geballte Präsenz, die da auf der Bühne steht. Thommy Pilat und David Pross haben geladen. Wer die beiden kennt, weiß: Hier geht es nicht nur um Noten, hier geht es um das „G’fühl“. Die Edel-Dienstleister treten vor Normalerweise sind die beiden das, was man in der Branche respektvoll „Jobmusiker“ nennt. Hochkarätige Profis, die gebucht werden, wenn der Sound perfekt sitzen muss. Ob als Begleitmusiker für namhafte Austropop-Größen oder in diversen Studioformationen – Pilat und Pross haben in der heimischen Szene längst ihre Spuren hinterlassen. Doch das Duo-Projekt ist ihr Herzstück, ihre kreative Spielwiese. Hier erfüllen sie sich den Traum, die großen Gesten der Popwelt gegen die Intimität der Kleinkunst einzutauschen. Das Ergebnis ist eine Melange aus anspruchsvollem Repertoire und einem Unterhaltungswert, der oft an klassisches Kabarett grenzt. Zwei Originale: Wer sind die Männer hinter den Instrumenten? Thommy Pilat ist in Wien kein Unbekannter. Als Sänger und Gitarrist steht er normalerweise seiner eigenen Formation „Thommy Pilat & Band – Die JÄGER“ vor. Er beherrscht die Kunst, Gefühle in seine Stimme zu legen, ohne dabei ins Kitschige abzugleiten. Im Duo mit Pross übernimmt er den Part des charmanten Erzählers, dessen Gitarrenspiel so präzise wie gefühlvoll ist. David Pross hingegen ist das musikalische Schweizer Taschenmesser des Duos. „Der David kann leider jedes Instrument spielen“, scherzt ein Gast im Video – und trifft damit den Kern. Ob am Bass, am Klavier oder mit seiner markanten Stimme, die jedes Cover zu einem eigenen Song macht: Pross ist ein Vollblutmusiker durch und durch. Seine Vita ist geprägt von der Zusammenarbeit mit zahlreichen Künstlern der Wiener Szene, wobei er oft auch als Produzent und Arrangeur im Hintergrund die Fäden zieht. „Die zwei Bladen“ und der Asterix-Faktor Was den Abend im Tschocherl so besonders macht, ist die Authentizität. Die beiden nehmen sich selbst nicht zu ernst. Mit einer ordentlichen Portion Wiener Schmäh wird über das eigene Gewicht gefrotzelt – ein Insider-Witz, der sogar zu dem (inoffiziellen) Arbeitstitel „Die zwei Bladen“ führte, initiiert von ihren eigenen Partnerinnen. Vergleiche mit Asterix und Obelix oder einem „Brad Pitt in Troja“ (mit einem Augenzwinkern) fliegen durch den Raum. Es ist diese Mischung aus Selbstironie und musikalischer Perfektion, die das Publikum abholt. Man hört Klassiker wie „Ohne Dich schlaf ich heut Nacht nicht ein“ oder „Marlene“, doch in der Interpretation von Pilat & Pross klingen sie nicht nach Kopie, sondern nach einer ehrlichen Hommage. Ein Abend für die Seele Das Fazit der Zuschauer ist eindeutig: „Sensationell“, „authentisch“, „einfach nur geil“. Es ist die Chemie zwischen den beiden „Männern im besten Alter“, wie es ein Fan ausdrückt, die den Funken überspringen lässt. Wenn sie am Ende des Abends „Free Falling“ anstimmen, dann glaubt man ihnen das aufs Wort. Pilat & Pross beweisen, dass man nicht immer die großen Stadien braucht, um große Kunst zu machen. Manchmal reicht ein kleines Lokal im 15. Bezirk, zwei Instrumente und zwei Musiker, die genau wissen, wer sie sind – und was sie können.
von Manuel Waldner 19. November 2025
NASA-BILDERGALERIE: https://science.nasa.gov/solar-system/comets/3i-atlas/comet-3i-atlas-image-gallery/