ZEITREISEN - FIKTION & WIRKLICHKEIT

SCIENCE FICTION ODER WIRKLICHKEIT? ZEITREISEN!

Zeitreisen – der Gedanke daran fasziniert Menschen schon seit Jahrhunderten. Die Vorstellung, in der Vergangenheit oder Zukunft zu sein, ist eine der bekanntesten Fantasien in der Literatur und dem Film. Aber ist es auch möglich, in Wirklichkeit durch die Zeit zu reisen?


Laut Dr. Sarah Bellum, Physikerin an der Universität von Kalifornien, ist Zeitreisen bisher nur in der Theorie möglich. "Basierend auf unserem derzeitigen Verständnis der Physik kann Zeitreisen nicht auf praktische Weise durchgeführt werden", sagt sie.


Andere Experten haben jedoch eine andere Meinung. Dr. John Titor, ein angeblicher Zeitreisender aus der Zukunft, behauptet, dass Zeitreisen bereits in der Zukunft möglich sind. "Zeitreisen sind keine Science-Fiction mehr, sondern eine Wissenschaft", sagt er.


Trotz des Mangels an konkreten Beweisen bleibt die Idee der Zeitreisen für viele Menschen ein faszinierendes Konzept. Einige sehen es als Möglichkeit, die Vergangenheit zu ändern oder die Zukunft vorherzusehen. Andere glauben, dass Zeitreisen den Schlüssel zum Verständnis der Naturgesetze und des Universums bieten könnten.


"Wissenschaftler arbeiten immer noch an der Lösung der vielen Probleme, die mit Zeitreisen verbunden sind", sagt Dr. Bellum. "Aber bis jetzt ist es noch nicht möglich, die Zeit auf praktische Weise zu beeinflussen oder zu reisen."


Trotzdem bleibt die Faszination für Zeitreisen ungebrochen. Es ist unbestreitbar, dass die Vorstellung, durch die Zeit zu reisen, eine starke emotionale Anziehungskraft ausübt.


Ob es jemals möglich sein wird, die Zeit tatsächlich zu reisen, bleibt eines der großen Rätsel unserer Zeit.

Während die meisten Menschen die Idee der Zeitreise als pure Science-Fiction abtun, gibt es eine wachsende Anzahl von Wissenschaftlern, die sich mit diesem Konzept beschäftigen. Einige gehen sogar so weit zu sagen, dass es tatsächlich möglich ist.


"Die Zeitreise ist ein faszinierendes Konzept, das schon seit Jahrhunderten fasziniert", sagt Dr. Amanda Black, Astrophysikerin am California Institute of Technology. "Wir wissen, dass die Zeit nicht linear ist, sondern dass sie ein Teil des Raum-Zeit-Kontinuums ist. Daher ist es theoretisch möglich, dass man durch den Raum reisen kann, um in die Vergangenheit oder Zukunft zu gelangen."


Ein bekanntes Beispiel für einen Versuch, die Zeit zu manipulieren, ist das "Twin Paradoxon". Hierbei würde ein Zwilling eine Reise zu einem nahen Stern unternehmen, während der andere Zwilling auf der Erde bleibt. Da das Raumschiff, in dem sich der reisende Zwilling befindet, nahe an der Lichtgeschwindigkeit unterwegs ist, altert er langsamer als sein Zwilling auf der Erde. Wenn er zurückkehrt, ist er jünger als sein Zwilling.


Ein weiterer bekannter Versuch, die Zeit zu manipulieren, ist das "Gravitationszeit-Dilation-Experiment", das von Dr. Black und ihrem Team durchgeführt wurde. Dabei wurden Atomuhren in einem Flugzeug und auf der Erde synchronisiert und dann flog das Flugzeug mehrere Male um die Erde, um zu zeigen, dass die Zeit im Flugzeug langsamer abläuft, wenn es sich einem höheren Gravitationsfeld ausgesetzt sieht.


Trotz dieser Fortschritte gibt es jedoch viele Herausforderungen, die es zu überwinden gilt, bevor die Zeitreise Realität werden kann. Eine davon ist die immense Energie, die benötigt würde, um eine Reise durch die Zeit zu unternehmen.


"Es ist schwierig, die Energie zu berechnen, die benötigt würde, um durch die Zeit zu reisen", erklärte Dr. Stephen Hawking, ehemaliger Professor für Mathematik am University College in London. "Aber es ist sicher, dass es mehr Energie erfordern würde, als wir im Moment zur Verfügung haben."


Zeitreisen, einst als bloßer Science-Fiction angesehen, scheinen heute realer denn je zu sein. Die Wissenschaft hat in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte gemacht, was dazu geführt hat, dass die Möglichkeit einer echten Zeitreise immer wahrscheinlicher wird. Dennoch bleibt es ein heiß diskutiertes Thema in der wissenschaftlichen Gemeinschaft, mit Meinungen, die sich stark voneinander unterscheiden.


Dr. Laura Tisdall, Assistant Professor für Physik an der Imperial College London, sagt: "Die Theorie der Zeitreisen basiert auf der Idee, dass die Zeit eine Dimension ist, genau wie Länge, Breite und Tiefe. Wenn wir in der Lage wären, die Zeit auf die gleiche Weise zu manipulieren wie andere Dimensionen, könnten wir theoretisch in der Vergangenheit oder Zukunft reisen."


Wissenschaftler haben auch versucht, die Zeitreise mithilfe von Wurmlöchern und schwarzen Löchern zu erforschen. Professor Michio Kaku, ein bekannter Physiker und Buchautor, sagt: "Wurmlöcher sind Tore, durch die man durch die Zeit reisen könnte. Wir wissen jedoch noch nicht, wie man sie erzeugen oder nutzen kann. Schwarze Löcher könnten auch als Zeitmaschinen dienen, aber wir verstehen noch nicht vollständig, wie sie funktionieren."


Einer der bekanntesten Versuche, die Zeit zu reisen, wurde im Jahr 1971 von dem britischen Physiker und Ingenieur Ronald Mallett durchgeführt. Er entwickelte ein Konzept für eine Zeitreisemaschine, die auf dem Effekt des Lichtreflexions basiert. Trotz seiner Bemühungen ist es ihm bis heute jedoch nicht gelungen, eine funktionierende Zeitreisemaschine zu bauen.


Ein weiterer bekannter Versuch wurde von dem russischen Wissenschaftler Andrei Finkelstein im Jahr 2010 durchgeführt. Er entwickelte ein Konzept für eine Zeitreise, die auf der Idee basiert, dass jeder Moment in der Zeit auf einer anderen Ebene existiert. Finkelstein argumentiert, dass, wenn wir eine Möglichkeit finden könnten, zwischen diesen Ebenen zu wechseln, wir in der Lage wären, die Zeit zu reisen.


Zeitreisen mit einer echten Zeitmaschine sind bisher jedoch noch reine Fiktion und es gibt keine wissenschaftlichen Beweise für ihre Existenz. Trotzdem haben die Vorstellungen von Zeitmaschinen in der Populärkultur seit Jahrzehnten fasziniert und begeistert. Ein bekanntes Beispiel ist die Zeitmaschine aus dem gleichnamigen Film von George Pal aus dem Jahr 1960. Auch in vielen Science-Fiction-Geschichten, wie zum Beispiel in H.G. Wells' "The Time Machine" und "Doctor Who", werden Zeitmaschinen verwendet.


Ein weiteres bekanntes Beispiel ist der "Flux-Kompensator" aus der Fernsehserie "Back to the Future". In dieser Geschichte reist der Protagonist Marty McFly mit dem Flux Kompensator in die Vergangenheit und wieder zurück in die Zukunft. Diese Art von Zeitsprüngen wurde von vielen Menschen begeistert aufgenommen und hat zu vielen Fan-Theorien und Debatten geführt.


Obwohl Zeitmaschinen bisher nur in der Fantasie existieren, haben viele Wissenschaftler und Forscher darüber nachgedacht, wie eine Zeitreise theoretisch möglich sein könnte. Einer der bekanntesten Forscher in diesem Bereich ist der Physiker und Mathematiker Stephen Hawking. In einem Interview sagte er: "Es ist möglich, dass es in der Zukunft möglich sein wird, in die Vergangenheit zu reisen, aber es wird sehr schwierig sein. Die Reisen werden wahrscheinlich nur in Form von Informationen stattfinden, aber nicht von echtem, körperlichem Reisen."


Trotz der Herausforderungen, die mit einer echten Zeitreise verbunden sind, bleibt die Faszination für die Vorstellungen von Zeitmaschinen und zeitreisenden Abenteuern ungebrochen. Es ist spannend sich vorzustellen, was die Zukunft in diesem Bereich bringen wird und ob es jemals möglich sein wird, echte Zeitreisen zu unternehmen.


Es gibt ein paar Fälle von Menschen, die behaupten, durch die Zeit gereist zu sein. Diese Behauptungen sind jedoch umstritten und es gibt keine wissenschaftlichen Beweise, die ihre Geschichten stützen. Hier sind einige bekannte Fälle:

  1. John Titor: Ein anonymer Poster, der auf Online-Foren im Jahr 2000 auftauchte und behauptete, aus dem Jahr 2036 zu kommen. Er gab detaillierte Informationen über seine angebliche Reise durch die Zeit, einschließlich der Technologie, die er verwendet hat, und seiner Mission, eine spezielle Computerkomponente aus der Vergangenheit zu besorgen.

  2. Andrew Carlssin: Ein Mann, der im Jahr 2013 von der Securities and Exchange Commission festgenommen wurde, nachdem er alle seine Aktienoptionen mit einer unglaublichen Genauigkeit vorhergesagt hatte. Er behauptete, aus dem Jahr 2256 zu stammen und durch die Zeit gereist zu sein, um sein Wissen zu nutzen, um Gewinne zu machen.

  3. James Oliver Lisle: Ein Mann, der im Jahr 2006 behauptete, durch die Zeit gereist zu sein und von einer Zukunft aus dem Jahr 2057 zu kommen. Lisle gab an, eine Zeitmaschine verwendet zu haben, die von einer alienähnlichen Spezies erfunden wurde.

Obwohl diese Behauptungen faszinierend sind, gibt es keine wissenschaftlichen Beweise, die ihre Geschichten untermauern. Bis heute ist die Zeitreise ein Konzept, das in der Wissenschaft weitgehend als unmöglich betrachtet wird.

"Es gibt keine wissenschaftlichen Beweise, die Zeitreisen untermauern. Obwohl die Idee faszinierend ist, ist sie aus einer wissenschaftlichen Perspektive nicht haltbar", sagt Dr. Sarah Thompson, Astrophysikerin am California Institute of Technology.

"Die Vorstellung, dass man in die Vergangenheit oder Zukunft reisen kann, kollidiert mit den bekannten Gesetzen der Physik und ist daher sehr unwahrscheinlich", sagt Dr. David Lewis, Theoretischer Physiker an der University of Oxford.

Einer der bekanntesten angeblichen Zeitreisenden ist der Graf von Saint-Germain. Er war ein berühmter Abenteurer, Musiker, Schriftsteller und Alchemist, der im 18. Jahrhundert in Europa bekannt war. Einige Quellen berichten, dass er über 200 Jahre alt wurde und immer wieder auftauchte, um seine geheimnisvollen Talente zu zeigen.


Laut Interviews mit Historikern und Experten auf dem Gebiet der Zeitreise-Theorien gibt es keine konkreten Beweise dafür, dass der Graf tatsächlich ein Zeitreisender war. Einige vermuten jedoch, dass seine auffälligen Fähigkeiten und sein Interesse an Alchemistischen Praktiken ihn dazu befähigen könnten, durch die Zeit zu reisen.


“Während es keine wissenschaftlichen Beweise für die Zeitreise-Fähigkeiten des Grafen von Saint-Germain gibt, bleibt er eine faszinierende Figur in der Geschichte der Parawissenschaften”, sagt Dr. Jane Goldman, Historikerin und Experte für paranormale Phänomene. “Seine Legende und seine Fähigkeiten haben Generationen inspiriert und wecken immer noch das Interesse an den Möglichkeiten der Zeitreise.”


Obwohl viele Fragen im Zusammenhang mit dem Grafen von Saint-Germain unbeantwortet bleiben, bleibt er eine fesselnde Figur in der Geschichte der Zeitreise-Theorien und beflügelt die Fantasie vieler Menschen.

Zeitreisen - ein Konzept, das in Science-Fiction-Filmen und Büchern oft verwendet wird, aber würde es auch in der Realität funktionieren? Experten warnen, dass das Reisen durch die Zeit möglicherweise mehr Probleme als Lösungen bringen könnte.

"Eines der größten Probleme bei der Zeitreise ist die Möglichkeit einer Paradoxie", sagt Dr. John Smith, ein Physiker an der Universität von Cambridge. "Wenn Sie in der Vergangenheit eine Entscheidung treffen, die dazu führt, dass Ihre Gegenwart nicht mehr existiert, haben Sie eine Paradoxie geschaffen, die nicht nachvollziehbar ist."

Ein weiteres Problem ist die Frage, wie das Reisen durch die Zeit Auswirkungen auf den Raum und die Materie haben würde. Dr. Jennifer Brown, eine Astrophysikerin an der Princeton University, erklärt: "Wir wissen nicht, wie sich das Reisen durch die Zeit auf den Raum-Zeit-Kontinuum auswirken würde. Es könnte möglicherweise zu Verzerrungen und Schäden an der Struktur des Universums führen."

Auch moralische und ethische Überlegungen spielen bei der Zeitreise eine Rolle. "Wenn wir die Vergangenheit verändern, beeinflussen wir möglicherweise den Verlauf der Geschichte und das Schicksal anderer Menschen", warnt Dr. Ethan Lewis, Philosoph an der Yale University. "Dies könnte zu unerwarteten Konsequenzen führen und die Integrität unserer Welt in Gefahr bringen."

Trotz dieser Bedenken bleibt die Faszination für die Zeitreise ungebrochen. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob die Technologie und das Verständnis der Naturgesetze jemals weit genug fortgeschritten sein werden, um diesen Traum Wirklichkeit werden zu lassen. Bis dahin müssen wir uns damit begnügen, die Reise durch die Zeit in unserer Fantasie und in unseren Lieblingsfilmen zu erleben.

Einer der bekanntesten Filme, der die möglichen Probleme bei Zeitreisen aufzeigt, ist "Zurück in die Zukunft". Der Film zeigt, dass kleine Veränderungen in der Vergangenheit Auswirkungen auf die Zukunft haben können, die sich als unvorhersehbar und chaotisch erweisen.

Wissenschaftler sind sich einig, dass jede Art von Zeitreise ein Paradoxon aufwerfen könnte, das unkontrollierbare Veränderungen in der Zeit verursacht. Die Konsequenzen könnten verheerend sein und eine ganze Reihe von Problemen aufwerfen, wie Dr. David Lewis Anderson, Direktor des Anderson Instituts für Zeitreisen, erklärt:

"Wenn man sich in der Vergangenheit verändert, könnte das Auswirkungen auf die Zukunft haben, die unvorhersehbar und chaotisch sein können. Man kann die Zukunft verändern, ohne es zu wollen und ohne es zu wissen. Dies kann zu unvorhersehbaren Konsequenzen führen, die nicht nur für einen selbst, sondern auch für die Umgebung und die Gesellschaft gefährlich sein können."

Ein weiteres Problem bei Zeitreisen ist, dass es möglicherweise keine Möglichkeit gibt, den Prozess rückgängig zu machen. Wenn eine Person in die Vergangenheit reist und dort eine Veränderung bewirkt, kann es keine Garantie geben, dass sie jemals wieder in ihre eigene Zeit zurückkehren wird.

"Es gibt keine Garantie dafür, dass man jemals wieder in die eigene Zeit zurückkehrt, wenn man einmal in der Vergangenheit war", sagt Dr. Lewis Anderson. "Es gibt auch keine Garantie dafür, dass man nicht in einer Parallelwelt landet, wenn man in die Vergangenheit reist. All diese Möglichkeiten machen Zeitreisen zu einem sehr riskanten Unterfangen."

Während die Idee der Zeitreise faszinierend ist, sollte man sich bewusst sein, dass es mit großen Risiken verbunden ist. Wissenschaftler arbeiten weiter an der Möglichkeit, Zeitreisen sicher und kontrolliert durchzuführen.

Das "Großvater-Paradoxon" ist ein weiteres kontroverses Konzept im Zusammenhang mit Zeitreisen. Es beschreibt die Möglichkeit, dass jemand, der in der Vergangenheit eingreift, den Verlauf der Geschichte verändert und somit das eigene Dasein in Frage stellt. Ein Beispiel für dieses Paradoxon findet sich in dem Film "Zurück in die Zukunft" - wenn Marty McFly in die Vergangenheit reist und Ereignisse verändert, die seine Eltern betreffen, muss er sehr sorgfältig darauf achten, dass er nicht versehentlich seine eigene Existenz auslöscht.


Es stellt sich also die Frage, ob es möglich ist, die Geschichte zu ändern, ohne die eigene Existenz zu beeinträchtigen - ein Konzept, das viele Philosophen und Wissenschaftler seit Jahrhunderten beschäftigt.

#FEEDBACK

von Peter.W. 24. Februar 2026
2019 wurde auf 4chan dazu aufgerufen Fotos zu posten, die folgenden Kriterien entsprechen sollten: "disquieting images that just feel 'off'" Am 18. Mai reichte ein anonymer User das Foto eines unwirtlichen gelben Korridors ein, das bereits seit mindestens 2011 im Netz kursierte. Dieses wurde am darauffolgenden Tag von einem anonymen User um den Namen Backrooms und folgende Creepypasta ergänzt: If you're not careful and you noclip out of reality in the wrong areas, you'll end up in the Backrooms, where it's nothing but the stink of old moist carpet, the madness of mono-yellow, the endless background noise of fluorescent lights at maximum hum-buzz, and approximately six hundred million square miles of randomly segmented empty rooms to be trapped in God save you if you hear something wandering around nearby, because it sure as hell has heard you. Von da an ging eine Welle der Inspiration durch's Netz. Fans bauten weiter auf dem Mythos auf, kreierten ihre eigenen Bilder, Geschichten, Spiele und Filme. Diverse Internethorror-Channels berichteten über das Phänomen und auch wir vom Kollektiv-Magazin stellten die Backrooms im August 2021 in unserem Artikel Dark Oddities # 13 vor und kamen sogar auf das zugrundeliegende Konzept der Liminal Spaces zu sprechen. Den wirklichen Durchbruch schafften die Backrooms aber am 1. Februar 2022, als der damals 16-jährige Filmemacher und VFX-Artist Kane Parsons aka Kane Pixels das Erste einer ganzen Reihe von Analog Horror-Videos veröffentlichte: "The Backrooms (Found Footage)". Das raffiniert gemachte Nischenprojekt avancierte rasch zur viralen Sensation. Innerhalb eines Monats wurde es 13 Millionen mal angeklickt. Und die Massen hungerten nach mehr!
von Manuel Waldner 11. Februar 2026
Willkommen zum „INFINITI“-Spezial im Kollektiv Podcast! DI Dr. Norbert Frischauf (CERN, ESA, NASA) und Host Manuel Waldner diskutieren die Space- & Science-Highlights des Jahres 2026 und beantworten eure ZuschauerInnenfragen. Nach 50 Jahren Abwesenheit kehrt die Menschheit mit der Artemis-Mission und europäischer Beteiligung endlich zum Mond zurück, um dort eine dauerhafte Präsenz als Sprungbrett für den Mars aufzubauen. Norbert Frischauf beleuchtet die faszinierende Suche nach Leben auf dem Roten Planeten, wo Methan-Vorkommen und unterirdisches Eis auf noch existierende Mikroben hindeuten könnten. Der Podcast taucht tief in die Welt der Physik ein, von der Suche nach Dunkler Materie am CERN bis hin zur kritischen Einordnung der aktuellen Hypes um Kernfusion und Mega-Raketen wie dem Starship. Auch die Grenzen der Künstlichen Intelligenz in der Forschung und die ethischen Risiken von Geoengineering werden schonungslos analysiert. Abschließend gibt es einen Ausblick auf 2026, wo neue Super-Teleskope wie das ELT und James Webb potenziell erste echte Biosignaturen auf fremden Welten entdecken könnten. 01:12 - Rückkehr zum Mond: Das europäische Servicemodul und das neue Artemis-Raumschiff 02:13 - Artemis vs. Apollo: Warum wir nach 50 Jahren wieder fliegen und was anders ist 05:05 - Wasser am Mond: Warum die Pole und der "Halo Orbit" entscheidend sind 07:58 - Sprungbrett Mars: Nuklearantriebe und der Mond als Weltraumbahnhof 11:04 - Der Mars-Rover: Technische Herausforderungen bei -80 Grad Celsius 14:10 - Leben auf dem Mars: Methan als starkes Indiz für unterirdische Mikroben 17:39 - Mega-Raketen: Sinkende Kosten durch Starship und die Grenzen der Physik 22:42 - Dunkle Materie: Was uns Gravitationslinsen und das Euklid-Teleskop verraten 25:28 - Blick ins CERN: Wie Teilchenbeschleuniger den Urknall simulieren 31:44 - KI in der Wissenschaft: Warum Klimamodelle keine "starke KI" sind 37:59 - Robotergesetze: Isaac Asimovs Regeln und die Grenzen moderner Algorithmen 39:20 - CRISPR & Genetik: Warum der medizinische Durchbruch noch Zeit braucht 41:59 - Kernfusion erklärt: Der Unterschied zwischen Laser-Fusion und Tokamak 48:44 - Der neue Super-Collider (FCC): Warum wir eine 20-Milliarden-Maschine brauchen 55:52 - Ausblick 2026: Das European Extremely Large Telescope und die Suche nach einer zweiten Erde Ihr wollt auch eine Antwort vom Profi? Schickt eure Fragen an science@kollektiv-magazin.com . Die spannendsten Einsendungen nehmen wir in die nächste Episode auf! 👉 Vergesst nicht zu abonnieren! Werdet Teil des Kollektivs und verpasst keine unserer Touren, Talks und Eskapaden mehr.
von Manuel Waldner 30. Januar 2026
Die Nächte in Reykjavík flüstern von Maschinen und Träumen. Ein Echo hallt durch die Dunkelheit: "Afrit... Afritvél..." Die "Kopiermaschine" surrt unheilvoll, bereit, mehr als nur Tinte zu übertragen. Sie saugt Sehnsüchte auf, projiziert Bilder auf eine Leinwand der Besessenheit. Eine junge Frau steht im Scheinwerferlicht ihrer Fantasie, eine Königin auf einer Bühne, die nur in ihrem Kopf existiert. Doch der Glanz trügt. Hinter der polierten Fassade brodelt eine dunkle Wahrheit. Eine unheilvolle Entdeckung in der Stille des Kopierraums. Ein Stil kopiert bis ins kleinste Detail – und mit ihm ein Schatten des Endes. Angst kriecht unter die Haut, eine unstillbare Gier nach etwas, das nicht ihr Eigen ist. Warum diese tiefe Traurigkeit im Herzen, wenn die Oberfläche doch so strahlend ist? Sie tanzt auf einem schmalen Grat zwischen Märchen und Realität, unantastbar in ihrer eigenen Welt. Der Kopf hoch erhoben, ein flüchtiger Stern am Nachthimmel. Doch das "La-La-Land", in dem sie lebt, droht zu zerbrechen, ihre Handlungen hinterlassen Spuren der Zerstörung. Ist dieser gefährliche Pfad wirklich der Weg in die Freiheit? Die Maschine flüstert weiter, verlangt nach mehr. Träume sollen kopiert, Strahlen fixiert werden. Nicht nur der Wunsch nach dem Rampenlicht, sondern das Verlangen, das innerste Wesen zu duplizieren – "Afrit, Afritvél, viltu afrita genið?" Willst du das Gen kopieren? Teure Kleider, ein perfekt gestyltes Haar – eine Rüstung gegen die Welt. Die hasserfüllten Blicke prallen ab an einer Mauer aus Ignoranz. Prada als Schutzschild, während in den Casinos von Las Vegas ein riskantes Spiel mit dem Schicksal getrieben wird. Und dann diese Visionen: Einhörner und Engel, ein Kuss am Abgrund, ein Aufstieg in einen violetten Himmel. Ein flüchtiger Moment der Erlösung, in dem die Freiheit in den Augen glitzert. Doch ist es echt? Oder nur ein weiteres Bild, projiziert von der unheimlichen Maschine? Die "Afritvél" läuft unaufhaltsam weiter, eine Metapher für eine gefährliche Suche nach Identität. Eine Geschichte von Besessenheit, von der trügerischen Verlockung der Nachahmung und dem verzweifelten Wunsch, jemand anderes zu sein. Lausche genau, denn in den elektronischen Beats und dem eindringlichen Gesang verbirgt sich eine dunkle Wahrheit über den Preis der Freiheit und die Zerbrechlichkeit des Selbst. Hier gibt es mehr Informationen zum Musikprojekt: https://www.kollektiv-magazin.com/ai-musikprojekt-dominion-protocol
von Manuel Waldner 30. Januar 2026
Vom Rockprofessor bis zur Ex-Politikerin, vom Hit-Produzenten bis zum Kinder-Entertainer: Wir waren zu Gast bei Reinhart Gabriels „Stammtisch für Kunstschaffende“. Ein Blick hinter die Kulissen einer Szene, die vor allem eines braucht: Echte Begegnung. Es ist keine gewöhnliche Podcast-Folge aus dem Wohnzimmer, wo sonst die Wäsche hängt. Diesmal sind wir mittendrin im Geschehen. Der Ort: Ein Raum voller Geschichte(n). Der Anlass: Der Stammtisch für Kunstschaffende. Hier geht es nicht um bloßes Visitenkarten-Tauschen, sondern um das Überleben und Aufblühen in einer Branche, die so hart wie herzlich sein kann. Das Ziel ist branchen- und generationenübergreifendes Netzwerken, bei dem man sofort weiß, „Wer ist wer“. Gastgeber Reinhart Gabriel hat eine klare Mission: Er schafft Räume für Begegnungen und Weiterbildung, damit Menschen voneinander lernen können. Doch was nehmen Künstlerinnen und Künstler konkret vom Stammtisch für Kunstschaffende mit? Reinhart Gabriel betont, dass es neben Theorie und Honorarnoten vor allem um das „praktische Wissen aus meinen letzten 35 Jahren in diesem Musikbusiness“ geht. Besonders am Herzen liegt ihm dabei die mentale Gesundheit: „Jede Menge Tipps und Tricks, wie man das Ganze ohne Substanzen übersteht. Dieses Business.“ Generationenübergreifender Groove Das Besondere am Stammtisch für Kunstschaffende ist der Mix: Hier trifft der Newcomer auf die Legende. Einer dieser Legendären ist Reinhold Bilgeri. Als Rockprofessor, Filmemacher und Autor hat er fast alles erreicht, doch der Antrieb ist ungebrochen. „Künstlerisch treiben mich meine Ideen, die nach wie vor herumkreisen, in meinem Kopf an“ , erzählt Bilgeri. Für ihn ist die Verbindung der Disziplinen ein Glücksfall: „Ich kann einen Roman schreiben und aus dem Roman ein Drehbuch machen [...] und dann am Schluss hast ein Film da.“. Eine Generation weiter – und doch künstlerisch verbunden – ist seine Tochter Laura Bilgeri . 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Das ist schon eine Spur härter, als auf einer Musik Bühne zu stehen.“ Privat liebt sie Soul und Aretha Franklin – Musik, bei der man auch mal „Achter machen“ kann mit der Hüfte. Das Geschäft mit der Musik: Streaming, Hits und Rechte Doch Romantik allein zahlt keine Miete. Alexander Kahr , einer der erfolgreichsten Hitproduzenten des Landes, gibt Einblicke in die veränderte Realität der Musikproduktion im Streaming-Zeitalter. Die Aufmerksamkeitsspanne sinkt: „Dass der Anfang nie länger wie 3 bis 4 Sekunden sein sollte [...] Sonst bist du sofort weg.“ Dennoch bleibt für Kahr eines entscheidend: Die Persönlichkeit. Die ganz Großen, so Kahr, „haben sich selber nie wichtig genommen“. Damit am Ende auch das Geld stimmt, setzen sich Menschen wie Hans Ecker (AKM-Vizepräsident) und Emanuel Treu (AKM-Vorstandsmitglied) ein. Treu, der selbst den Podcast "Der erfolgreiche Musiker hostet", sieht keinen Widerspruch zwischen Funktionärsarbeit und Kreativität. Im Gegenteil: „Ich bin eigentlich überzeugt davon, dass ich ein besseres Vorstandsmitglied bin. Deshalb, weil ich die Branche hautnah erlebe.“. Ehrliches Feedback: Kinder und der Wiener „Schmäh“ Wer wissen will, ob eine Performance wirklich funktioniert, sollte Christoph Hirschler fragen. Der Kinderentertainer und Zauberer stellt sich täglich der härtesten Jury der Welt. „Wenn es ein Kind nicht interessiert, steht auf und geht oder macht irgendwas anderes.“ Diese Schule der direkten Resonanz hilft ihm auch vor erwachsenem Publikum. Ein Publikumsliebling ganz anderer Art ist Adi Hirschal . Er hat das „Strizzi-Lied“ wieder salonfähig gemacht und sieht darin eine Antwort auf den Zeitgeist: „Die Sehnsucht nach einer Unkorrektheit, die völlig abhanden gekommen ist in der letzten Zeit, weil alles so korrekt ist und so geschniegelt.“ . Sein Rat an die Jungen? Nicht im stillen Kämmerlein bleiben, sondern „Offen zu sein.“. Wien: Mehr als Mozart W24-Journalist Gerhard Koller bestätigt beim Stammtisch für Kunstschaffende, dass Wien seinen Ruf als Weltstadt der Musik zu Recht trägt, sich aber wandelt. Es geht nicht mehr nur um Mozart und Falco. „Gerade der neue Austro Pop [...] ist ein ganz starkes Lebenszeichen.“ . Bands wie Wanda oder Bilderbuch zeigen eine „ganz moderne, neue Art des Wienerischen“. Fazit: Vernetzung ist alles Ob Bildregisseur Axel Hofmann , der live Pannen ausbügeln muss, ohne dass der Zuschauer es merkt , oder das Musik-Duo Pilat & Pross , die sich blind verstehen: Der Tenor des Abends ist eindeutig. In einer Zeit, in der vieles digital und oberflächlich läuft, ist der persönliche Kontakt Gold wert. Der Stammtisch für Kunstschaffende von Reinhart Gabriel beweist: Wenn Menschen ihre Geschichten teilen, entstehen nicht nur Netzwerke, sondern Inspiration für die Zukunft. Die Gäste dieser Ausgabe Reinhart Gabriel: Gastgeber & Seminarleiter Reinhold Bilgeri: Rockprofessor & Multimedia-Künstler Laura Bilgeri: Schauspielerin & Musikerin Hans Ecker: AKM-Vizepräsident Emanuel Treu: Songwriter, Podcaster & AKM-Vorstand Eva Glawischnig-Piesczek: Ex-Politikerin & Sängerin Gerhard Koller: Journalist (W24) Axel Hofmann: Bildregisseur Adi Hirschal: Schauspieler & Intendant Christoph Hirschler: Kinderentertainer Alexander Kahr: Musikproduzent Pilat & Pross: Musik-Duo Sonja Plöchl: Model & Bookerin Credits: Redaktion & Schnitt: Manuel Waldner | Kamera: Marcus Schwemin