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Zwischen Algorithmus und echtem Applaus: Warum die österreichische Kunstszene wieder offline geht Wir leben in einer Zeit, in der sich Kunstschaffende oft in einer digitalen Blase aus TikTok, Instagram und Spotify-Playlists bewegen. Man kennt sich online, likt die neuesten Releases, aber die echte, physische Begegnung bleibt oft auf der Strecke. Genau hier setzt der "Stammtisch für Kunstschaffende" an, der nun bereits zum 16. Mal stattfand. Was als Idee von Initiator Reinhart Gabriel begann, weil er selbst einmal frustriert vier Stunden lang auf einem Netzwerktreffen stand, ohne jemanden kennenzulernen, hat sich zu einer echten Institution entwickelt. Es ist mehr als nur ein Get-together; für viele fühlt es sich mittlerweile wie eine Familie an. Das Konzept: Sichtbarkeit für alle Der Abend beginnt mit einer Tradition, die anfangs vielleicht langwierig wirkt, aber das Herzstück des Events ist: Jede und jeder im Raum wird namentlich und mit Funktion vorgestellt. Das bedeutet, dass nicht nur die Frontsänger im Rampenlicht stehen, sondern auch der Tontechniker, der Lichtmann oder der Schlagzeuger die Anerkennung bekommen, die sie im Business oft vermissen. Fotograf Florian Auer bringt es auf den Punkt: Es gibt so viele Momente, die ohne Fotografie für immer verloren gehen würden, und der Stammtisch zeigt, dass jeder Kunstschaffende – egal ob Musiker, Maler oder Fotograf – eine völlig andere, wertvolle Perspektive mitbringt. Dass es bei Kunst nicht nur um kreative Höhenflüge geht, beweist die Gästeliste. So mischen sich auch mal Steuerberater unter das Publikum. Denn die harte Realität ist: Bürokratie und Administration sind nicht sexy, aber essenziell, um als Künstler nicht in den Konkurs zu schlittern. Auch Christina Klug, selbst Singer-Songwriterin, setzt genau hier an und leitet in Niederösterreich kostenfreie Fortbildungen für Newcomer, die Themen von Finanzplanung bis Veranstaltungsrecht abdecken. Real Talk: KI-Bands vs. Menschliches Charisma Ein Thema, das die Szene aktuell stark beschäftigt und auch an diesem Abend für Diskussionsstoff sorgte, ist der rasante Aufstieg der Künstlichen Intelligenz. Wenn KI-generierte Bands plötzlich hunderttausende Follower auf Spotify generieren, stellt sich unweigerlich die Frage nach der Zukunft der Branche. Doch die Stimmung vor Ort ist erstaunlich unaufgeregt und hoffnungsvoll. Der Konsens: Live-Musik wird niemals aussterben, weil Menschen Berührungspunkte mit wahren Persönlichkeiten suchen. KI wird von vielen modernen Songwritern mittlerweile als Werkzeug und Input-Geber genutzt – ähnlich wie ein Produzent –, aber den Kern der Kunst kann sie nicht ersetzen. Musikproduzent Alexander Kahr, der seit 30 Jahren in der Branche tätig ist, fasst es passend zusammen: Charisma kann man nicht kaufen. Wer nur für Ruhm oder Geld auf der Bühne steht, wird es schwer haben. Wer jedoch brennt und Musik macht, weil er gar nicht anders kann, hat die besten Karten auf eine langfristige Karriere. Letztendlich wird sich immer der Mensch mit seinen echten Emotionen durchsetzen, denn einen Song, der wirklich von Herzen kommt, kann nur ein Mensch schreiben. Die Gesichter der Szene: Von gebrochenen Herzen bis zu bemalten Fassaden Die Diversität des Stammtischs spiegelt sich in seinen Gästen wider. Es ist ein Raum, in dem unterschiedlichste Generationen und Disziplinen aufeinandertreffen: Junge Stimmen: Die 18-jährige Alycia May feiert gerade mit ihrer neuen Single "MT Faces" Radio-Erfolge. Auch der frisch volljährig gewordene Noa nutzt die Musik als seinen ganz persönlichen Kanal: Er verarbeitet sein, wie er selbst sagt, "miserables Liebesleben" in seinen Songs und macht das Schreiben zur Eigentherapie. Bildende Kunst: Doris Maria Wintner reiste extra aus Tirol an. Die Künstlerin arbeitet nicht nur mit Acryl, sondern integriert Naturmaterialien wie Erde oder Gras in ihre Werke und bemalt auch mal spontan komplette Hausfassaden in ihrer Nachbarschaft. Die Routiniers: Georgij Makazaria, bekannt als charmanter Frontmann und TV-Gesicht, beweist, dass auch Profis menschlich bleiben, wenn er lachend von totalen Blackouts bei Live-Moderationen erzählt. Neue Releases: Stefan Eigner kündigt seine neue Single "Schwarz und weiß" an, in der er das Ende seiner letzten Beziehung verarbeitet. Das Duo Istzustand (Marion und Mario) steht kurz vor dem Release ihrer in Italien gedrehten Rock-Hymne "Endstation". Außerdem mischten sich Branchengrößen und Talente wie Lucas Fendrich, Pablo Grande, Sidrit Vokshi und Helga Matzka unter die Gäste und sorgten für einen dichten, interdisziplinären Austausch. Der 16. Stammtisch für Kunstschaffende hat eines klar bewiesen: Die österreichische Kunstszene ist lebendig, solidarisch und bereit für die Zukunft. Egal ob vor dem Mikrofon, hinter der Kamera oder am Mischpult – man unterstützt sich. Und am Ende des Abends geht es beim gemeinsamen Jammen bis in die frühen Morgenstunden ohnehin nur um eines: die pure Leidenschaft für die Kunst.

Vom Rockprofessor bis zur Ex-Politikerin, vom Hit-Produzenten bis zum Kinder-Entertainer: Wir waren zu Gast bei Reinhart Gabriels „Stammtisch für Kunstschaffende“. Ein Blick hinter die Kulissen einer Szene, die vor allem eines braucht: Echte Begegnung. Es ist keine gewöhnliche Podcast-Folge aus dem Wohnzimmer, wo sonst die Wäsche hängt. Diesmal sind wir mittendrin im Geschehen. Der Ort: Ein Raum voller Geschichte(n). Der Anlass: Der Stammtisch für Kunstschaffende. Hier geht es nicht um bloßes Visitenkarten-Tauschen, sondern um das Überleben und Aufblühen in einer Branche, die so hart wie herzlich sein kann. Das Ziel ist branchen- und generationenübergreifendes Netzwerken, bei dem man sofort weiß, „Wer ist wer“. Gastgeber Reinhart Gabriel hat eine klare Mission: Er schafft Räume für Begegnungen und Weiterbildung, damit Menschen voneinander lernen können. Doch was nehmen Künstlerinnen und Künstler konkret vom Stammtisch für Kunstschaffende mit? Reinhart Gabriel betont, dass es neben Theorie und Honorarnoten vor allem um das „praktische Wissen aus meinen letzten 35 Jahren in diesem Musikbusiness“ geht. Besonders am Herzen liegt ihm dabei die mentale Gesundheit: „Jede Menge Tipps und Tricks, wie man das Ganze ohne Substanzen übersteht. Dieses Business.“ Generationenübergreifender Groove Das Besondere am Stammtisch für Kunstschaffende ist der Mix: Hier trifft der Newcomer auf die Legende. Einer dieser Legendären ist Reinhold Bilgeri. Als Rockprofessor, Filmemacher und Autor hat er fast alles erreicht, doch der Antrieb ist ungebrochen. „Künstlerisch treiben mich meine Ideen, die nach wie vor herumkreisen, in meinem Kopf an“ , erzählt Bilgeri. Für ihn ist die Verbindung der Disziplinen ein Glücksfall: „Ich kann einen Roman schreiben und aus dem Roman ein Drehbuch machen [...] und dann am Schluss hast ein Film da.“. Eine Generation weiter – und doch künstlerisch verbunden – ist seine Tochter Laura Bilgeri . Nach sechs Jahren in Los Angeles hat sie im Lockdown ihre Liebe zur Musik entdeckt. Der Wechsel vom Filmset zur Musikbühne war fließend: „Alles Kreative ist wunderschön. Egal, ob es jetzt an einem Set ist [...] oder im Musikstudio“. Dennoch gibt es Unterschiede in der Nervosität. Auf die Frage, was nervenaufreibender sei – Casting oder Live-Auftritt – antwortet sie klar: „Tatsächlich ein Casting [...] Meistens sind diese Caster halt sehr emotionslos [...] Und bei einem Liveauftritt kriegst du gleich ein Feedback.“ Von der politischen Arena auf die Showbühne Einen der wohl spannendsten Karriere-Twists des Abends verkörpert Eva Glawischnig-Piesczek . Die ehemalige Spitzenpolitikerin ist heute auch musikalisch unterwegs. Hilft die Erfahrung harter politischer Debatten gegen Lampenfieber beim Singen? „Absolut. Also so exponiert zu sein wie in einem Parlament [...] In so einer richtigen Arena, in einer Kampfarena bist. Das ist schon eine Spur härter, als auf einer Musik Bühne zu stehen.“ Privat liebt sie Soul und Aretha Franklin – Musik, bei der man auch mal „Achter machen“ kann mit der Hüfte. Das Geschäft mit der Musik: Streaming, Hits und Rechte Doch Romantik allein zahlt keine Miete. Alexander Kahr , einer der erfolgreichsten Hitproduzenten des Landes, gibt Einblicke in die veränderte Realität der Musikproduktion im Streaming-Zeitalter. Die Aufmerksamkeitsspanne sinkt: „Dass der Anfang nie länger wie 3 bis 4 Sekunden sein sollte [...] Sonst bist du sofort weg.“ Dennoch bleibt für Kahr eines entscheidend: Die Persönlichkeit. Die ganz Großen, so Kahr, „haben sich selber nie wichtig genommen“. Damit am Ende auch das Geld stimmt, setzen sich Menschen wie Hans Ecker (AKM-Vizepräsident) und Emanuel Treu (AKM-Vorstandsmitglied) ein. Treu, der selbst den Podcast "Der erfolgreiche Musiker hostet", sieht keinen Widerspruch zwischen Funktionärsarbeit und Kreativität. Im Gegenteil: „Ich bin eigentlich überzeugt davon, dass ich ein besseres Vorstandsmitglied bin. Deshalb, weil ich die Branche hautnah erlebe.“. Ehrliches Feedback: Kinder und der Wiener „Schmäh“ Wer wissen will, ob eine Performance wirklich funktioniert, sollte Christoph Hirschler fragen. Der Kinderentertainer und Zauberer stellt sich täglich der härtesten Jury der Welt. „Wenn es ein Kind nicht interessiert, steht auf und geht oder macht irgendwas anderes.“ Diese Schule der direkten Resonanz hilft ihm auch vor erwachsenem Publikum. Ein Publikumsliebling ganz anderer Art ist Adi Hirschal . Er hat das „Strizzi-Lied“ wieder salonfähig gemacht und sieht darin eine Antwort auf den Zeitgeist: „Die Sehnsucht nach einer Unkorrektheit, die völlig abhanden gekommen ist in der letzten Zeit, weil alles so korrekt ist und so geschniegelt.“ . Sein Rat an die Jungen? Nicht im stillen Kämmerlein bleiben, sondern „Offen zu sein.“. Wien: Mehr als Mozart W24-Journalist Gerhard Koller bestätigt beim Stammtisch für Kunstschaffende, dass Wien seinen Ruf als Weltstadt der Musik zu Recht trägt, sich aber wandelt. Es geht nicht mehr nur um Mozart und Falco. „Gerade der neue Austro Pop [...] ist ein ganz starkes Lebenszeichen.“ . Bands wie Wanda oder Bilderbuch zeigen eine „ganz moderne, neue Art des Wienerischen“. Fazit: Vernetzung ist alles Ob Bildregisseur Axel Hofmann , der live Pannen ausbügeln muss, ohne dass der Zuschauer es merkt , oder das Musik-Duo Pilat & Pross , die sich blind verstehen: Der Tenor des Abends ist eindeutig. In einer Zeit, in der vieles digital und oberflächlich läuft, ist der persönliche Kontakt Gold wert. Der Stammtisch für Kunstschaffende von Reinhart Gabriel beweist: Wenn Menschen ihre Geschichten teilen, entstehen nicht nur Netzwerke, sondern Inspiration für die Zukunft. Die Gäste dieser Ausgabe Reinhart Gabriel: Gastgeber & Seminarleiter Reinhold Bilgeri: Rockprofessor & Multimedia-Künstler Laura Bilgeri: Schauspielerin & Musikerin Hans Ecker: AKM-Vizepräsident Emanuel Treu: Songwriter, Podcaster & AKM-Vorstand Eva Glawischnig-Piesczek: Ex-Politikerin & Sängerin Gerhard Koller: Journalist (W24) Axel Hofmann: Bildregisseur Adi Hirschal: Schauspieler & Intendant Christoph Hirschler: Kinderentertainer Alexander Kahr: Musikproduzent Pilat & Pross: Musik-Duo Sonja Plöchl: Model & Bookerin Credits: Redaktion & Schnitt: Manuel Waldner | Kamera: Marcus Schwemin

In diesem exklusiven Interview trifft Kafeela Adegbite auf Vada Prosquill, die dynamische Gründerin von "Leaders in Heels", um tiefe Einblicke in die Herausforderungen und Triumphe von Frauen in Führungspositionen zu gewinnen. Vada teilt ihre Inspiration hinter der Gründung dieser bahnbrechenden Initiative und diskutiert, wie "Leaders in Heels" Frauen dabei unterstützt, Barrieren in der Geschäftswelt zu überwinden und ihre Träume zu verwirklichen. Erfahren Sie mehr über die Erfolgsgeschichten, die "Leaders in Heels" hervorgebracht hat, und die Pläne für die Zukunft dieser mächtigen Bewegung.

Chase is a UFO investigator, Author and Radio Talk Show Host for Fate Magazine. As a reoccurring guest in the media and a Presenter, she is well known for her "Boots on the Ground" dedication to solving mysteries, one case at a time and lively interview exchanges. In our Podcast Homer, Manuel & Chase talk about their experiences and ANSWER die question of all questions: ARE THEY AMONG US?
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Vergesst staubige Traditionen und langweilige Heimatabende. Wenn Toni Reitsamer zur Feier ruft, bebt der Berg – und in diesem Fall ein ganzer Steinbruch! Anlässlich des unglaublichen Doppeljubiläums – 10 Jahre Jodelschule und 100.000 (einhunderttausend!) Schüler – verwandelte der Jodel-Guru den Stöckl Steinbruch in Neukirchen in die wohl verrückteste Festbühne des Pinzgaus. Wer eine besinnliche Feierstunde erwartete, wurde eines Besseren belehrt. Und das war auch gut so. Ein Mann, ein Jodler, 100.000 Kehlen Man muss es sich auf der Zunge zergehen lassen: Hunderttausend Menschen hat dieser Mann bereits die Kunst des Juchzens und Jodelns nähergebracht. Vom "Kuhzitzen Jodler" bis zum "Almschrei" – Tonis Kurse sind Kult. Warum? Weil es hier nicht um perfekte Tonlagen geht, sondern um pure, unverfälschte Lebensfreude. Reitsamer ist Entertainer, Musiker, schräger Vogel und vor allem ein Original. Seine Mission: das Jodeln aus der angestaubten Ecke holen und zeigen, dass es verdammt viel Spaß macht. Das geht mittlerweile sogar online, falls man sich nicht in die Berge traut. Seine Musikprojekte wie "Toni Deluxe" oder das "Se Plotfish Soundsystem" sind genauso exzentrisch wie er selbst – eine wilde Mischung aus Mundart, Reggae-Beats und Aprés-Ski-Hymnen. Dieser Mann passt in keine Schublade und will da auch gar nicht rein. Die Nacht der Nächte: Gags, Gänsehaut und Zauberei Der Abend im Steinbruch war ein Spiegelbild seiner Karriere: laut, herzlich und ein bisschen verrückt. Lässig moderiert von Life & Music Artist Daniel Stock (Stockanotti), feierte die Jodel-Gemeinde eine Party, die von emotionalen Ehrungen für Tonis Familie bis zu seinen legendär-frechen Gags alles zu bieten hatte. Ein bisschen Magie hier, ein kräftiger Jodler da – eine Mischung, die ankam. Und als wäre das nicht genug, gibt's obendrauf noch ein Interview-Special der besonderen Art. Man nehme den Jodel-Meister Toni Reitsamer und setze ihn mit Produzent und Musiker Sebastian Steinhauser vor eine Kamera. Das Ergebnis? Pures Chaos, unzensierte Sprüche und mehr Lacher als man zählen kann. Ein Gespräch, das beweist: Diese Jungs nehmen sich selbst am allerwenigsten ernst. Wer also dachte, Jodeln sei etwas für Gestrige, den belehrt Toni Reitsamer eines Besseren. Sein Erfolg ist der beste Beweis dafür, dass Authentizität und eine gesunde Portion Humor ansteckender sind als jeder Trend. Also, Kehle ölen und ab zum Jodelkurs – vielleicht seid ihr ja Schüler Nummer 100.001!



